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05. März 2019
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23.3.18 Ace High vs. Slowplay

 

Unser nächstes Auswärtsspiel stand an. Wenn man nun wie wir in der zweitgrößten Stadt Deutschlands wohnt, trifft man sehr häufig auf seine Gegner ohne eine große Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Und so war es dann auch. Husch, husch in den nächsten Stadtteil gehüpft und schon fanden wir uns bei unseren Pokerkollegen vom Pokerclub Ache High wieder. Spielten wir im letzten Jahr noch in einer eher kalten, zügigen und abrissreifen Baracke empfing man uns nun in den neuen Räumlichkeiten des Vereinshauses vom TSV 08. Schalldicht abgeriegelt, vom restlichen Trubel, saßen wir im warmen und hell erleuchteten Konferenzraum mit Blümchen auf den Tischen und warmer Atmosphäre. „Ja hier fehlt noch das ein oder andere Bild an den kahlen, weißen Wänden.“ Erklärte man uns. Doch das was tatsächlich fehlte wäre ein Dimmer für die extreme helle Beleuchtung. Sollte hier jemand zufällig einen Herzinfarkt  bekommen, Professor Brinkmann hätte bei dieser Beleuchtung ohne Probleme eine Herztransplantation mit Messer und Gabel durchführen können.

Nachdem wir nun alle festgestellt haben, dass das Licht daran  Schuld ist, das wir alle so alt aussehen, wir in der Tat aber alle jünger sind, quetschten wir uns an die Tische.

Es dauerte nicht lange, da stand unser Junior auf und grinste freudig über seinen Sieg. Die meisten von uns taten das. Reiner, unser Neuzugang, kämpfte sich so durch die Partie und verlor sein erstes Match. Da wir aber mit einer „sicheren Bank“ zum Spielort gefahren sind, konnten wir es verkraften, wenn ein so nicht ganz Erfahrener Spieler dabei ist, seine ersten Erfahrungen auf dem Parkett von  Raise, Reraise, fold und greller Beleuchtung zu machen.

 Auch in der zweiten Partie kaum Veränderung. Unser Junior entwickelte sich zum  Pokerhengst stand als erstes auf und grinste über seinen Sieg. Rainer schien damit beschäftigt sich selber in den Griff zu bekommen. Aber wie das so ist, wenn man mit einem Ding beschäftigt ist, kann man sich auf das andre nicht konzentrieren und so verlor Rainer sein zweites Match. Kein Problem für uns denn es stand bis dahin 20:44. Die dritte Runde sollte denn Sack nun endgültig zu machen. Doch diese entwickelte sich zum Desaster.

Junior stand als erstes auf und grinste über seinen Sieg. Noch ein Sieg von unsern drei Spielern und die Sache wäre gut ausgegangen. Unser Neuzugang könnte gewinnen, ist aber weniger wahrscheinlich also mussten es Ulli und  Jin tun. Jins Fehlentscheidung raubte  die Hälfte seines Stacks. Ulli überzog ihren AK und ging baden während Jin noch an seinen restlichen Chips knabberte und auch noch einige gegen ein Royal Flusch Einbüßen musste. Die restlichen Chips brachten Jin nicht mehr nach vorne und so verloren wir drei von vier spielen. Das war ein Schlag ins Gesicht bei heller Beleuchtung.

Mit einem Unentschieden trennen wir uns bei Schnappatmung von Kollgen die uns sehr deutlich gezeigt haben, das man sich frei machen muss, von den Dingen die einem so im Kopf rumschwirren.

Wir bedanken uns für die Erkenntnisse uns freuen uns auf das nächte Mal.

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